Hybride Formwerkzeuge mit additiver Fertigung in Kunststoff

In Zusammenarbeit mit einem namenhaften, deutschen Automobilhersteller konnte dank einem hybriden Formwerkzeug mittels kunststoffbasierter, additiver Fertigung die Kosten und Zeit für die Herstellung eines Formteils aus Originalmaterial um 50 - 80% gesenkt werden.

Die additiven Fertigungsverfahren ermöglichen eine schnelle und effiziente Herstellung von Bauteilen aus verschiedenen Kunststoffen, Metallen und Keramiken. Wenngleich eine Hohe Vielfalt an verfügbaren Materialien existiert, wird oftmals für technische Kunststoffe in kleinen Stückzahlen Originalmaterial gefordert um Prototypentests durchzuführen. Da auch der Vakuumguss oder das RIM-Verfahren diese Forderung nicht bedienen können, sind oft zeitintensive und für geringe Stückzahlen zumeist teure metallische Formen notwendig.

In Zusammenarbeit mit einem namenhaften, deutschen Automobilhersteller ist u.a. am Beispiel einer Außenspiegelverkleidung eine Alternative dazu entwickelt worden: Hybride Formwerkzeuge mittels kunststoffbasierter, additiver Fertigung. Dadurch konnten innerhalb von 3 Wochen 80 einsatzfähige Prototypen aus PP-Originalmaterial hergestellt werden. Der Mitteleinsatz ist im Vergleich zur konventionellen Fertigung ist dabei um 70 % reduziert worden.

Die Enesty GmbH beschäftigt sich seit Jahren mit der Nutzung dieser Art Werkzeuge und hat bereits mehrere Projekte dazu umgesetzt. Diese Erfahrung ist der Schlüssel zum effizienten und erfolgreichen Einsatz additiv hergestellter Spritzgusswerkzeuge.

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Dienstleistungsgruppen:
Formen- und Werkzeugbau
    Spritzgusswerkzeuge

Anwendungsbereich:
Automobilindustrie

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Foto von  Jonathan Franke

Jonathan Franke

enesty GmbH