Showcase 11. Juli 2016
Innovationsfeld Funktionsintegration

Dispensing Caps 2.0

Die neuartigen Dosierverschlüsse von Incap Ltd. ermöglichen Getränkehersteller einen Zusatznutzen. Dank der Optimierung des Serienwerkzeugs auf der vollelektrischen IntElect konnten die hohen Anforderungen an Genauigkeit erfüllt und somit das Produkt realisiert werden.

Konsumenten sind bereit, für funktionelle Getränke, die mit Nährstoffen oder gesundheitlich wirksamen Zusatzstoffen angereichert sind, tiefer in die Tasche zu greifen. Getränkeherstellern eröffnet sich damit ein lukrativer Wachstumsmarkt, zumal sie bei Produktinnovationen einen weiteren Trend aufgreifen: Convenience-Produkte. Vitamine, Mineralstoffe oder Probiotika werden als Additive in den neuen Drinks ganz einfach nach dem Sport oder in der Mittagspause „on-the-go“ konsumiert.

Der Dosierverschluss wird zum Nachfüllpack

Um Konservierungsstoffe zu vermeiden und um auszuschließen, dass die Zusatzstoffe bei zu langer Lagerung ihre Wirksamkeit einbüßen oder ganz verlieren, werden seit einigen Jahren Dosierverschlüsse entwickelt, bei denen trockene, aber auch flüssige Zusätze in eine separate Kammer im Verschluss eingebracht werden. Erst der Konsument gibt mit einer Drehbewegung den Startschuss für die Vermischung.

Der patentierte, leichtgewichtige Dosierverschluss für PET-Flaschen von Incap Ltd. bringt nun einen Zusatznutzen für die Getränkehersteller: größtmögliche Flexibilität bei der Produktgestaltung und den Additivformen, die auf den individuellen Bedarf des Konsumenten abgestimmt werden können. Der Dosierverschluss eignet sich für flüssige Zusätze ebenso wie für Granulate, für heiß abgefüllte ebenso wie für kohlensäurehaltige Getränke. Der besondere Clou daran: Da die Kappe nach unten hermetisch verschlossen ist, kann sie entweder zusammen mit dem Getränk oder einzeln als Nachfüllpack für die Additive vertrieben werden. Sportler haben ihre Zusatzstoffe einfach in der Sporttasche dabei, Kinder mischen sich während der Autofahrt je nach Lust und Laune ihr Wasser mit Apfel- oder Orangengeschmack, Ideen für die Umsetzung hat Axel Hauck, Mitinhaber von Incap Ltd. mehr als genug.

Die Herausforderung

Die Produktion des Incap Dosierverschlusses erfordert hohe Genauigkeit in Bezug auf Maßhaltigkeit und Geometrie der Trägerteile , um die Dichtheit der Membrane sowie die Dichtheit der zusammengesteckten Trägerteile zu gewährleisten. Auch die Prozesssicherheit muss unter allen Umständen gewährleistet sein. Daher wurde die Auslegung des 8-fach-Serienwerkzeugs in der Vorserie auf der vollelektrischen IntElect von Sumitomo (SHI) Demag optimiert.

Weitere Informationen
Produktgruppen:
Equipment Kunststoffverarbeitung
    Spritzgiessmaschinen für Thermoplaste

Anwendungsbereich:
Konsumgüter

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MAPAG Maschinen AG

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Foto von Vertriebsingenieur Urs Kocher

Vertriebsingenieur Urs Kocher

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