Produkt-Highlight 8. November 2017
Innovationsfeld Polymerengineering

Alamid® D - Magnetisch detektierbare Compounds (PA 6/PA 66)

In den Produktionsanlagen der Lebensmittel verarbeitenden Industrie haben sich Komponenten aus Kunststoff etabliert. Behälter, Förderbecher, Transportkisten, Formen, Gehäuse, Werkzeuge, Maschinen-Bauteile usw. werden zunehmend aus polymeren Werkstoffen gefertigt.

Kunststoffe in der Lebensmittelindustrie - robust, leicht, flexibel und vielseitig

Die Vorteile gegenüber Metallen sind vielfältig: Kunststoffe sind widerstandsfähig, leicht, besser formbar und bieten insofern deutlich mehr Gestaltungsspielraum. Bei der Substitution von Metallen können mit dem Einsatz technischer Kunststoffe jedoch oftmals nicht ohne Weiteres alle gewünschten Anforderungen erfüllt werden. Werkstoffbedingt entfallen z. B. Aspekte wie Detektierbarkeit und Magnetisierbarkeit.

Anwendungen, die in der hygienesensiblen Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen, machen dies jedoch teilweise erforderlich. Gelangen z. B. versehentlich Kunststoff-Bruchstücke in den Produktionsprozess, etwa bei Beschädigungen, durch Unachtsamkeit oder Defekte, sind nicht nur die hieraus resultierenden Produktionsstörungen problematisch, vielmehr besteht die Gefahr, dass diese Bruchstücke in Nahrungsmittel gelangen und beim Verzehr zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefährdung werden können. Daher muss gewährleistet sein, dass diese Fremdkörper nicht im Endprodukt verbleiben.

Für sicheren Genuss - Detektierbare Compounds minimieren Gefahrenpotenzial

ALAMID® D Compounds sind magnetisch detektierbar. Die Modifikation des Basispolymers mit metallischen Additiven ermöglicht die Fremdkörpererkennung mittels gängiger Metallseparatoren. Somit ist sichergestellt, dass auch kleinste Kunststoffpartikel zuverlässig erkannt und aus dem Produktstrom entfernt werden.

Mit ALAMID® D Compounds stehen hervorragende, individuell einstellbare Werkstoffalternativen zur Verfügung. Sie ermöglichen maximale Prozesssicherheit bei weitgehend gleichbleibenden charakteristischen Materialeigenschaften der Basispolymere. Die Produkte sind mit entsprechender Konformität zu geltenden Verordnungen für Kunststoffe im Lebensmittelkontakt erhältlich (Verordnung 10/2011 (EU), FDA 21 CFR).

Blick über den Tellerrand

Neben den bei ALAMID® D bislang eingesetzten Polyamiden können auch den Kundenbedürfnissen entsprechend optimierte Produktlösungen, auf Basis anderer technischer Thermoplaste realisiert werden. Neben verstärkten Typen sind auch elastische Varianten (z. B. speziell für Kabelbinder-Anwendungen), individuelle Farbeinstellungen zur eindeutigen visuellen Unterscheidung zum Endprodukt oder leitfähige Kombinationen möglich.

 

ALAMID® D Features

  • Magnetisch detektierbare Compounds
  • Zum Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet
  • Konformität mit Verordnung 10/2011 (EU), FDA 21 CFR
  • Ermöglichen maximale Prozesssicherheit
  • Individuelle Farbeinstellungen oder leitfähige Kombinationen möglich
Weitere Informationen
Produktgruppen:
Materialien Kunststoffe
    Technische Kunststoffe

Anwendungsbereich:
Maschinenbau

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Foto von  Frank Dahlke

Frank Dahlke

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